Über den TuS Celle FC
Sonstiges
Aktuell sind 6 Gäste und keine Mitglieder online
Sponsor:
TuS Celle FC e.V.
Aktuelles
Gesucht werden Mitarbeiter im Merchandising
Mit zunehmender Atraktivität des TuS Celle FC mehren sich auch wieder die Anfragen nach Fan-Artikeln. Vom Schal über
Weiterlesen...Weihnachtsgrüsse
Der TuS Celle FC wünscht allen Sponsoren und Werbepartnern und seinen treuen Fans und Anhängern noch eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches, gesundes Neues Jahr! Weiterlesen...
MTV Treubund Lüneburg - TuS Celle FC
Die Presseberichte zum erfolgreichen "Jahres-Abschluß" Spiels gegen den MTV Treubund Lüneburg finden Sie unter Presseecho.
TuS Celle FC - VfL Stade
Das Pressescho und den Download zur Stadionzeitung des Spiels gegen den VfL Stade finden Sie hier.
TuS Güldenstern Stade - TuS Celle FC
Endstand: 1:1
Vorab Informationen zum Auswärtsspiel am 27.11.2011 um 14.00 Uhr beim TuS Güldenstern Stade finden sie hier
17. Spieltag| TuS Güldenstern Stade : TuS Celle FC
Hallo liebe Zuschauer, liebe Fans!
Wie immer würde sich unser Team am kommenden Wochenende auch „Auswärts“ über Ihre Unterstützung freuen. Dazu müssten Sie am 27.11.2011 nach Stade reisen. Spielbeginn 14.00 Uhr beim
TuS Güldenstern Stade
Am Exerzierplatz 17 | 21680 Stade
Als kleine Vorab Information hier einige Presseberichte vom letzten Punktspiel unseres kommenden Gegners TuS Güldenstern Stade
VfL Stade - TuS Güldenstern Stade 3:1 (1:1)
Dramatischer VfL-Sieg im Stadtderby
Landesliga: VfL Stade und TuS Güldenstern Stade bieten 700 Zuschauern ein dramatisches Spielende
Derbysiege sind besondere: Die Spieler des VfL Stade feiern den Siegtreffer zum 3:1 von Boris Gröne in der 90. Spielminute.
STADE. Von Jan Bröhan und Karsten Wisser Quelle: Tageblatt v. 18.11.2011
Eine dramatische Schlussphase entschädigte am Freitagabend rund 700 Zuschauer beim Fußball-Stadtderby zwischen dem VfL Stade und der TuS Güldenstern Stade für eine über weite Strecken nicht sonderlich gute Begegnung. Außenseiter VfL konnte den Favoriten Güldenstern dank zweier Treffer in den letzten beiden Minuten der regulären Spielzeit mit 3:1 besiegen. „Diese Niederlage tut schon weh“, sagte TuS-Trainer Martin König. VfL-Trainer Benjamin Duray meinte, dass seine Mannschaft verdient gewonnen habe.
Während die Spieler des abstiegsgefährdeten VfL Stade den Erfolg im Stadtwerke-Stadion in Stade-Ottenbeck euphorisch feierten, standen die Güldenstern-Spieler noch Minuten nach dem Schlusspfiff verdattert und verärgert auf dem Platz. Sie hatten wenigsten ein Unentschieden, aber eigentlich sogar einen möglichen Sieg unglaublich schnell und fahrlässig aus der Hand gegeben. Selbst mit einem Punkt im ersten Derby nach fünf Jahren Pause wäre Güldenstern zumindest bis Sonntag Tabellenführer gewesen. Derlei Gedankenspiele interessierten ihn nicht, sagte TuS-Trainer Martin König. König folgte seinen niedergeschlagenen Spielern in die Kabine und „gratulierte ihnen für ein Super-Spiel in der zweiten Halbzeit“. In der Pause war König laut geworden, seine Spieler verstanden und kamen wie ausgewechselt wieder auf den Platz. „Wir waren in allen Belangen überlegen“, sagte König bezüglich der zweiten 45 Minuten. VfL-Trainer Benjamin Duray teilte diese Einschätzung nicht: „Insgesamt waren wir die spielerisch bessere Mannschaft“, urteilte er. Der VfL sei super in das Spiel gekommen, hätte zur Halbzeit führen können. Nach der Pause wäre Güldenstern zwar anfangs überlegen gewesen, doch der VfL habe sich zurück ins Spiel gekämpft. „Wir haben unsere Chancen konsequent genutzt und deshalb auch verdient gewonnen“, so Duray. Insgesamt habe seine Mannschaft auch ein Chancenplus gehabt.
Der erste Rückschlag traf Güldenstern schon beim Warmmachen. Abwehrchef und Leitwolf Mario Radtke stand zwar auf dem Spielberichtsbogen, musste seine Teilnahme kurz vor dem Spiel aber absagen. Eine Wandenverletzung verhinderte seinen Einsatz. In der ersten Halbzeit zeigten die Mannschaften ein Spiel mit wenigen fußballerischen Höhepunkten. Der VfL wirkte aber wacher und agiler, deshalb war das 1:0 durch VfL-Mittelfeldspieler Timo Schneider mit einem platzierten Flachschuss aus 20 Metern in der 13. Minute nicht unverdient. In der 37. Minute hätte VfL-Stürmer Matej Kocmarsky die Führung ausbauen können. Den Ausgleichstreffer kurz vor der Halbzeit verdankten die Gäste einer Verkettung von Fehlern beim VfL. VfL-Spieler Dennis Wartenberg verlor erst den Ball im Mittelfeld, dann schlug sein Mannschaftskollege Matthias Bassen beim Versuch die Situation zu klären, den Ball genau zu Jannik Peters, der TuS-Stürmer Benedict Griemsmann schickte. Der Treffer war in seiner Entstehung ein Zufallsprodukt. Kein Zufall war, dass Griemsmann den Treffer erzielte. Er war der auffälligste Spieler bei Güldenstern in Halbzeit eins.
In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer plötzlich ein ganz anderes Spiel. Güldenstern war präsent, spielstark und klar überlegen. Jetzt war erkennbar, warum das Team in den letzten Wochen fünfmal gewonnen und einmal Unentschieden gespielt hat. Nur der überragend haltende VfL-Torwart Dennis Bock verhinderte die frühzeitige Niederlage mit zwei tollen Paraden. Weitere Möglichkeiten ließen die Stürmer von Güldenstern ungenutzt. Der VfL tauchte in dieser Phase ab. Da war zu sehen, wieso diese eigentlich spielstarke Mannschaft um den Klassenerhalt kämpfen muss.
Erst nach 80. Minuten tauchte der VfL wieder auf. Er brauchte dafür aber auch die Mithilfe der Gäste. TuS-Abwehrspieler Moris Kaiser wollte ein Anspiel auf VfL-Stürmer Boris Gröne verhindern und traf den Ball so, dass er über seinen Torwart Patrick Bartsch ins Tor segelte. Güldenstern zeigte sich geschockt. Der sonst so zuverlässige Mittelfeldabräumer Christopher Eggers verlor nach dem VfL-Führungstor den Ball an Gegenspieler Matej Kocmarsky, der wiederum den eingewechselten Gröne sehenswert im Strafraum anspielte. Gröne drehte sich mit dem Ball um seinen Gegenspieler Hannes Schulz und schoss unhaltbar ein.
Für den VfL Stade war der Sieg ungeheuer wichtig. Der Sieg im wichtigsten Spiel des Jahres kann im Abstiegskampf Kräfte freisetzen und da der VfL am kommenden Wochenende auch spielfrei ist, verhinderte er einen Absturz in die Abstiegszone.
Stimmen zum Spiel
Wolfgang von der Wehl (Geschäftsführer Stade 21): Der VfL Stade hat in Derbys schon viel Pech gehabt – und diesmal hatte der VfL mal das nötige Glück.
Dirk Dammann (Ex-Spieler,- Trainer und -Teammanager des VfL Stade): In der ersten Halbzeit war der VfL die bessere Mannschaft und in der zweiten hatte der VfL Glück. Dennis Bock hat den VfL im Spiel gehalten.
Benjamin Lawes (Spieler des Bezirksligisten VSV Hedendorf/Neukloster): Insgesamt ein Spiel auf Augenhöhe, beide Mannschaften haben kämpferisch überzeugt. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber so ein Derby endet nie unentschieden.
Dennis Drechsel (Ex-Mannschaftskapitän von TuS Güldenstern Stade): Güldenstern war übers ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft, diese Niederlage ist extrem ungerecht.
Helmut Willuhn (Teammaner des VfL Stade): In der zweiten Halbzeit hatte ich schon nicht mehr an einen Sieg geglaubt. Dennis Bock hat uns im Spiel gehalten und dann sind wir in der letzten Viertelstunde zurück ins Spiel gekommen.
Tore: 1:0 (13.) Schneider, 1:1 (42.) Griemsmann, 2:1 (87., Eigentor) Kaiser, 3:1 (90.) Gröne.
VfL Stade: Bock, Bassen, Höper, Wartenberg, Schneider (76. Klintworth), Springer, Martens, Vogt (60. Junge), Kocmarsky, Klützke (80. Gröne), Braun.
Güldenstern Stade: Bartsch, Peters, Radtke, Griemsmann, Baumgartner (76. Speer), Kaiser, Przewloka, Eggers, Schulz, Klee, Tworeck (60. Faruke).
Zuschauer: 700
Extralob: Dennis Bock ist der Matchwinner
Günther Bröde
Der Torhüter des VfL Stade ist mit tollen Paraden der Garant des 3:1-Erfolgs im Landesliga-Stadtderby gegen TuS Güldenstern.
Hamburger Abendblatt v. 21.11.2011
Stade. Dennis Bock bekam nach Spielschluss ein Extralob vom Trainer. "Er hat uns mit seinen Paraden vor einem Rückstand bewahrt, den wir vielleicht nicht verkraftet hätten," sagte sein Trainer Benjamin Duray. Viele Fans hatten dem Fußballtorwart vom VfL Stade im Landesliga-Stadtderby gegen TuS Güldenstern den Ausgleichstreffer zum 1:1 kurz vor der Pause durch Benedict Griemsmann angekreidet, der haltbar schien, nachdem vorher Matthias Bassen den Ball bei einem zu kurz geratenen Abwehrschlag vor die Füße von Jannik Peters gespielt hatte. Da sah es so aus, als sollte der VfL Stade im ersten Stader Stadtderby nach mehr als fünf Jahren das gleiche Schicksal erleiden, wie schon im Landkreisderby an gleicher Stelle gegen die SV Drochtersen/Assel, als die Kreisstädter ebenfalls früh in Führung gegangen waren, noch vor der Pause den Ausgleich kassierten und am Ende die Verlierer waren. So aber durften sie am Ende vor 700 Zuschauern im eigenen Stadion einen 3:1-Sieg feiern.
Für die Fußballer von TuS Güldenstern stand das Stadtderby gegen den Nachbarverein von Anfang an unter keinem guten Stern. Mario Radtke, Abwehrchef und mit 36 Jahren routiniertester Spieler von TuS Güldenstern, hatte sich beim Aufwärmen in der Wade gezerrt und musste passen. Dabei hätte die Mannschaft besonders in der Schlussphase einen Abwehrspieler mit seiner Erfahrung aus mehr als 200 Regional- und Oberligaspielen gut gebrauchen können.
Lange konnte das Stader Stadtderby nicht halten, was sich die Fußballfans versprochen hatte. Besonders die Anhänger des VfL Stade waren am Ende aber versöhnt. Durch die zwei Treffer in den Schlussminuten gelang den "Blauen" die Revanche für die Niederlage im Mai 1996, als die "Roten" den Stadtrivalen im bis dahin letzten Punktspiel gegeneinander in die Bezirksliga beförderte. Die jüngste Niederlage hatten sich Güldensterns Fußballer selbst zuzuschreiben. Nach einer Stunde deutete noch alles auf einen weiteren Erfolg gegen den Ortsrivalen hin, so groß war ihre Überlegenheit nach der Pause. Doch Hannes Schulz und Niklas Tworeck fanden in Dennis Bock bei den besten Torchancen für Güldenstern ihren Meister.
Timo Schneider hatte den VfL Stade nach einer knappen Viertelstunde mit einem Schuss aus 20 Metern flach ins Eck in Führung geschossen. So sehr sich Güldensterns Torhüter Patrick Bartsch auch streckte, diesen Ball konnte er nicht erreichen. VfL-Stürmer Matej Kocmarsky hätte in der 37. Minute für die Vorentscheidung sorgen können, schoss nach feiner Einzelleistung frei vor dem Tor aber daneben.
Eine Viertelstunde vor Schluss reagierten beide Trainer. Mit einem Unentschieden wollten sich weder Benjamin Duray noch Martin König zufrieden geben. König brachte mit Kevin Speer den fünften Spieler unter 20 Jahre. Das deutlichere Signal kam von seinem Gegenüber Benjamin Duray, der mit Boris Gröne einen Torjäger ins Geschehen schickte. Von da an baute der VfL Stade den nötigen Druck auf, um Fehler in der Gästeabwehr zu provozieren. Wie in der 87. Minute, als Moris Kaiser den Ball ins eigene Netz spitzelte. Den Schlusspunkt setzte Gröne im Stile eines Gerd Müller, als er den Ball in der Schussminute aus der Drehung zum 3:1-Endstand vollendete.
Martin König war die Enttäuschung über die Niederlage anzusehen. "Wir haben in Halbzeit zwei richtig gut gespielt. Wir hätten nur unsere Chancen nutzen müssen," sagte er. Die Mehrzahl an Torchancen reklamierte nach Spielschluss allerdings Benjamin Duray für sein Team. "Ich habe mehr Möglichkeiten für meine Mannschaft gezählt als für den Gegner. Der Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen", sagte er nach dem Spiel.